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Konzert für 2 Fortepianos
Salzburger Sinfonien K.134 und K.199
Hamburger Sinfonie G-dur


Konzert für 2 Fortepianos<br />Salzburger Sinfonien K.134 und K.199<br />Hamburger Sinfonie G-dur
Werke von C.P.E. Bach und Wolfgang Amadeus Mozart
    • Konzert für 2 Cembali, Streicher und Hörner F-dur Wq 46 Carl Philipp Emanuel Bach
  1. Allegro 9'12
  2. Largo con sordini 7'38
  3. Allegro assai 4'42
    • Sinfonie Nr. 28 A-dur K 134 Wolfgang Amadeus Mozart
  4. Allegro 5'03
  5. Andante 4'17
  6. Menuetto 4'16
  7. Allegro 4'19
    • Sinfonie Nr. 31 G-dur K 199 (=162a) Wolfgang Amadeus Mozart
  8. Allegro 6'14
  9. Andantino grazioso 7'36
  10. Presto 5'56
    • 4. Hamburger Sinfonie G-dur Wq 183/4 Carl Philipp Emanuel Bach
  11. Allegro assai 3'11
  12. Poco andante 3'34
  13. Presto 3'21

„Concerto a 2 Cembali“ trug Carl Philipp Emanuel Bach (1714-1788) in das Autograph seines Doppelkonzertes in F-Dur ein: Ende 1774 nannte er (in einem Brief an J.N. Forkel, den Biographen seines Vaters) die Soloinstrumente Flügel und im Nachlassverzeichnis von 1790 sind es Claviere. In seinem Versuch über die wahre Art das Clavier zu spielen, jener bedeutenden Klavierschule, die auch der junge Mozart kannte, schrieb Bach 1762: „die Orgel, der Flügel, das Fortepiano und das Clavichord sind die gebräuchlichsten Clavierinstrumente ...“

Aufgrund dieser Bezeichnungen allein ist - bei zunehmender Verbreitung des Hammerklaviers ab Mitte des 18. Jahrhunderts - nicht mehr eindeutig abzuleiten, auf welchem Instrument ein Werk tatsächlich gespielt wurde.

Typisch für Bachs Stil ist in den schnellen, virtuosen Ecksätzen die Art, wie das Orchester in das Solo geradezu einfällt und sich dadurch eine eigene Dramatik entwickelt.

Zwanzig seiner insgesamt 51 Sinfonien schrieb Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) in Salzburg, in Wesentlichen zwischen 1772 und 1774, zu Beginn seiner mittleren Schaffensperiode: Mozart auf dem Weg zum einzigartigen Genie, aber nicht mehr Wunderkind ohnegleichen (erste Sinfonien, Grabmusik, Waisenhausmesse). Die Sinfonien K 134 (seine 28., geschrieben im August 1772) und K 199/162a (seine 31., geschrieben im April 1773), über deren Entstehung wir nichts Näheres wissen, entstanden zwischen größeren Reisen.

Vielfach klingen die Salzburger Sinfonien nicht viel anderes als Mozarts Serenaden dieser Zeit, sie sind schwungvoll, die langsamen Sätze oft von schwebender Leichtigkeit, die Menuette elegant - nur da und dort blitzt jene sinistre Doppelbödigkeit auf, gibt es jene irritierenden Trübungen, die ebenso „unzeitgemäß“ wie typisch für Mozart sind: wie die Hornstöße im Trio im Menuetts von K 134; oder wie der seltsam schräge Moll-Charakter hener überraschenden Pianissimo-Wendungen im langsamen Satz von K 199, bei denen die Musi für einen Moment quasi den Atem anhält - mit ihren sich im Nichts verlierenden Endungen. Diese unergruundlichen Moments sind es, die Mozarts Musik ausmachen und die ihn von allen anderen Komponisten unterscheidet.

Manfred Huss
aus dem CD-Booklet zitiert

Auszeichnungen:


pasticciopreis