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Konzerte für Zwei und Drei Klaviere


Konzerte für Zwei und Drei Klaviere
Wolfgang Amadeus Mozart
    • Concerto in E flat major for two pianos KV 365 (316a)
  1. Allegro 9'48
  2. Andante 6'29
  3. Rondeau. Allegro 6'45
    • Concerto in F major for three pianos KV 242
  4. Allegro 8'19
  5. Adagio 6'55
  6. Rondeau. Tempo di Menuetto 5'24
    • Concerto in E flat major for two pianos (clarinets, trumpets and timpani) KV 365 (316a)
  7. Allegro 10'17
  8. Andante 6'35
  9. Rondeau. Allegro 6'44

Am 28. Oktober 1777 berichtete die Augsburger Staats- und Gelehrten Zeitung über eine Aufführung des F-Dur Konzerts K 242 mit Mozart: "Da Herr Stein eben drey Instrumente dieser Art fertig hatte, so gab dieses Gelegenheit, ein starkes Concert für drey Claviere aufzulegen, wo Herr Deymler, Organist in der Domkirche, und Herr Stein selbsten die beyden andern Clavier-Partien auf sich hatten ... der Vortrag auf dem Forte-Piano war so nett, so rein, so voll Ausdruck, und doch merken sollte, und alle Zuhörer zum Entzücken hingerissen wurden ..."

"Ein Clavier-Concert mit 3 PianoForte, ein Umstand, der sehr selten, hier aber durch einen günstigen Zufall aufgeführt wird ..." wie dieselbe Zeitung schrieb, könnte auch das Motte unserer Aufnahme sein - denn Werke für mehrere Soloinstrumente, noch dazu Klaviere, sind ebenso selten wie deren Aufführung.

Das F-Dur Konzert unterscheidet sich von Es-Dur Konzert vor allem durch die völlig andersartige Behandlung der Solostimmen der Klaviere: im Es-Dur Konzert findet sozusagen ein "vernünftiger Dialog" der beiden Solisten statt, in dessen Verlauf jeder seine Phrase, seinen Satz ungestört zu Ende bringen kann, wo manches auch gemeinsam vorgebracht wird, wenn einer den anderen begleitet. Im F-Dur Konzert hingegen inszeniert Mozart in Wahrheit einen "musikalischen Spaß" mit drei Klavieren, im Zuge dessen die musikalische Linie im Solo recht willkürlich auf die drei Klaviere verteilt wird, wo ein Klavier das fortsetzt, was ein anderes begonnen hat, und was ein drittes zu Ende führt.

Das Doppelkonzert in Es-Dur K 365, für sich und seine Schwester Nannerl komponiert, ist Mozarts letztes Klavierkonzert aus der Salzburger Zeit. Es findet sich auf dieser Aufnahme in zwei Versionen: die erste aus Salzburg (1779 mit kleinerem Orchester) und die zweite aus Wien (1782 mit vergrößerter Bläserbesetzung). Mozart spielte beide Fassungen in Salzburg und Wien. Was an der "Wiener Fassung" besticht, ist die erstaunliche Veränderung der Gesamtwirkung durch die vergrößerte Instrumentierung, die dem Werk einen anderen, größer dimensionierten, ja majestätischen Charakter verleiht, um nicht zu sagen: diesen freilegt und es zu einem Vorboten von Beethovens Fünftem Klavierkonzert macht.

Manfred Huss
aus dem CD-Booklet zitiert

Auszeichnungen


Klassik Heute
Künstlerische Qualität: 10 Klangqualität: 10

"Manfred Huss, Ronald Brautigam, Alexej Lubimov und der Haydn Sinfonietta Wien ist hier einer der wichtigsten Beiträge zur Mozart-Diskographie der letzten Jahre gelungen [...] Vor allem jedoch bleibt das Musizieren den seelischen Dimensionen wie auch dem köstlichen Humor von Mozarts Musik nichts schuldig: Wie herrlich schwingt und atmet etwa das lyrische Herz der Aufnahme [...]"
Benjamin G. Cohrs
Januar 2008


SA-CD.net
Performance ***** Sonics *****

"This disc is almost self-recommending. Three of the best forte piano specialists, a spirited period instrument orchestra, and the stars of the show, three superb modern copies of pianos from Mozart’s day by Walther and Schantz. And of course, Mozart himself. [...] The Haydn Sinfonietta Wien are more than willing partcipants in this exuberant approach. Their impeccable ensemble provides rhythmic fire ad precision or sweetness and tenderness as required. [...] Lubimov, Huss and Brautigam show off their own virtuosic talents with glittering roulades, vying with one another exactly as Mozart and his own fellow soloists must have done, and this exciting but friendly competition in sheer musicianship is a joy to hear."
Geohominid
November 2007


Diapason
5 Gabel

"Solistes et orchestre [...] prouvent qu´on peut unir chez Mozart l´efficacité rhétorique, la précision d´articulation et l´instinct du cantabile sans rien sacrifier de la vitalité pleine d´esprit qui irrigue cette partition. [...] L´interprétation frappe par sa franchise d´articulation, sans aucune brusquerie, tant du côté de l´orchestre que des piano-fortes. La logique du discours musical ressort avec une évidence lumineuse, dans toute sa nécessité, sans rien de gratuit ni dans les accents, parfaitement en place, nets et dosés, ni dans les rubatos, toujours bienvenus et favorables à l´expression, ni dans l´ornementation des solistes, discrète, spontanée et fluide."
Arielle Goupil
Dezember 2007