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Wolfgang Amadeus Mozart – Three Salzburg Symphonies


Wolfgang Amadeus Mozart – Three Salzburg Symphonies
Wolfgang Amadeus Mozart
    • Symphony No. 21 in A major, K 134
  1. Allegro 5'03
  2. Andante 4'16
  3. Menuetto 4'16
  4. Allegro 4'19
    • Symphony No. 27 in G major, K 199 (162a)
  5. Allegro 6'14
  6. Andantino grazioso 7'35
  7. Presto 5'55
    • Symphony No. 34 in C major, K 338 with Menuetto, K 409
  8. Allegro vivace 7'38
  9. Andante di molto più tosto Allegretto 5'31
  10. Menuetto K409 6'50
  11. Finale: Allegro vivace 8'07

Zwei Drittel seines kurzen Lebens verbrachte Mozart in Salzburg, allerdings unterbrochen durch die zahlreichen Tourneen des Wunderkinds. Und in dieser Zeit schrieb er 470 der 626 im Köchelverzeichnis gelisteten Werke. Von den rund 50 Symphonien waren es sogar 45, die noch in Salzburg entstanden sind. Viele zur Unterhaltung seines Arbeitgebers, des Fürsterzbischofs. Die Symphonien 21 und 27 sind dafür hervorragende Beispiele: brillant komponiert, witzig und höchst effektiv typisch Mozartsche Stilmittel nutzend.

Auszeichnungen


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Klassik Heute

"Aus der beigegebenen Biographie erfahren wir, dass die Haydn Sinfonietta Wien 1985 ihre erste Tonaufnahme gemacht hat, seit 1991 auf historischen Instrumenten spielt und, wie könnte es anders sein, „einer der führenden Interpreten für die Musik der Wiener Klassik, des Spätbarock und des frühen 19. Jahrhunderts” ist. Jedenfalls können wir davon ausgehen, dass das Ensemble im Laufe seines bisherigen Daseins eine große Routine im Umgang mit den Werken der genannten Epochen gesammelt hat – und eben diese Routine ist es auch, die sich über die vorliegende Produktion besonders fühlbar ausgebreitet hat: Alle drei Symphonien und das, durchaus nicht unklug, in die Nr. 34 eingefügte C-Dur-Menuett KV 409 erklingen mit sehr vertretbaren Tempi, Andante-Sätze werden beim Worte genommen und nicht verschleppt, die dynamischen Abstufungen werden partiturgemäß ausgeführt, wir hören sogar ein dezentes Continuo-Clavier und fahren mitunter sogar fröhlich überrascht zusammen, wenn beispielsweise im Trio der Nr. 21 die Hörner röhrend ihre forte-Viertel knattern, die milden Flöten aus dem Gefüge ihre kecken Nasenspitzen recken oder die Naturpauke mit dem Kalbfell aus kontrolliertem Anbau ihre Anmerkungen böllert (Nr. 34). Doch bei all diesen kenntnisreich und mit souveräner Präzision ausgeführten Aspekten will mir etwas nicht ganz Unwesentliches fehlen in diesem 67-minütigen Defilée: die ursprüngliche Spielfreude, das unbändige Vergnügen, mit dem der Verfasser dieser Musik selbst ans Werk zu gehen pflegte – und der eigentliche Protagonist mit all seinen Nuancen, seinen emotionalen Schattierungen und seinen „Spasseterln”. So hübsch etwa die Zweiunddreißigstelketten der zweiten Geigen im Andante der Nr. 21 zwischen staccato- und legato-Gruppen unterschieden sind, so unflexibel steigt der Rest der „Kapelle” ein; den fast durchgängigen Pizzikati im entsprechenden Satz der Nr. 27 fehlt nach meinem Empfinden die wohlige, elastisch federnde Rundung, derer ein echtes Grazioso bedürfte; und im „Andante di molto più tosto Allegretto” aus der Nr. 34 schließlich gibt es eine erkleckliche Reihe von Taktgruppen, die durch differenzierte, lebendigere Nuancierungen allen Beteiligten im Studio und am Lautsprecher angenehmer in die Ohren gegangen wären. Dabei ist der Klang an sich gar nicht übel und für manche kleine Überraschung gut. Vielleicht kann künftig die vielgelobte eigene Einspielung der Haydn-Divertimenti als Richtschnur dienen ..."
Rasmus van Rijn
Juli 2016