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Divertimenti Vol.2


Divertimenti Vol.2
Joseph Haydn
    • Divertimento in G-dur (Cassatio) für Flöte, Oboe, 2 Violinen und Basso continuo Hob. II:1
  1. Allegro 3'17
  2. Andante moderato 9'32
  3. Menuet 2'10
  4. La Fantasia Moderato (Tema con variazioni) 8'05
    • Cassatio in D-dur (Divertimento) für 4 Hörner, Violine, Viola und Basso continuo Hob. II:D22
  5. Allegro moderato 4'00
  6. Menuet 3'20
  7. Adagio 1'58
  8. Menuet 2'55
  9. Finale: Allegro 0'50
    • Divertimento in G-dur für 2 Oboen, 2 Hörner, 2 Violinen, 2 Violen und Basso continuo Hob. II:9
  10. Allegro molto 2'43
  11. Menuet 3'44
  12. Adagio cantabile 4'53
  13. Menuet 4'40
  14. Finale: Presto 2'28


  • Manfred Huss, Dirigent
  • Haydn Sinfonietta Wien

  • Koch Schwann
  • 3-1286-2 H1
Haydn's Divertimenti stammen as einer Zeit, aus der wir fast kein historisch gesichertes Wissen über sein Leben besitzen. Bis etwas zu seinem 25. Lebensjahr (1757) musste sich Haydn mit musikalischen Gelegenheitsarbeiten über Wasser halten, um sein Leben mehr schlecht als recht zu fristen.

Das Divertimento in G-Dur Hob. II/1 gehört zu den frühesten uns erhaltenen Werken Haydns, es dürfte zugleich mit der Cassatio in C-Dur Hob. II/11 "Der Geburtstag" komponiert worden sein. Auch bei diesen beiden Werken ist es schwer eine verlässliche Datierung zu geben, da die Autographe verschollen sind, die Abschriften nicht datiert sind und sich Haydns eigene Werkverzeichnisse über die genaue Datierung ausschweigen. Beiden Werken ist eine ungewöhnliche Besetzung zu eigen: Flöte, Oboe, 2 Violinen und Basso Continuo, aber keine Bratschen - eine für Haydn seltene Kombination.

Die Cassatio in D-dur Hob.II/D22 entstand mit ziemlicher Sicherheit, wie H.C. Robbins Landon, der bedeutendste Haydn-Forscher unserer Zeit, schreibt, zwischen 1761 und 1765, als es im Orchester des Fürsten Esterházy des öfteren 4 Hornisten gab. Das von Landon im Archiv der Grafen Clam-Gallas auf Schlofl Friedberg in Böhmen 1959 wiederentdeckte Werk ist ein Bravourstück für 4 Hörner und es wird vom virtuosen Spiel der 4 Hornisten dominiert.

Das Divertimento in G-Dur Hob.II/9 war bis jetzt aufgrund der schlechten Quellenlage nicht spielbar, da auch dieses Autograph verloren ist und nur eine einzige Stimmabschfrift bekannt war. Lebensfreude und Vitalität eines übermütigen, noch sehr jungen, und absolut genialen Haydn sind in diesem Werk unüberhörbar.

Manfred Huss
aus dem CD-Booklet zitiert

Auszeichnungen



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