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Divertimenti Vol.1


Divertimenti Vol.1
Joseph Haydn
    • Divertimento in Es-dur für 2 Violinen, Viola, Violincello, Kontrabass und 2 Hörner Hob. II:21
  1. Allegro molto 2'58
  2. Minuet I 2'48
  3. Adagio 5'41
  4. Minuet II: Poco allegro 3'10
  5. Finale: Presto 2'05
    • Divertimento in D-dur für 2 Violinen, Viola, Violincello, Kontrabass und 2 Hörner Hob. II:22
  6. Presto 2'31
  7. Menuetto 3'52
  8. Largo cantabile 7'15
  9. Menuetto II 2'36
  10. Finale: Presto 1'00
    • Divertimento in F-dur (Cassatio) für 2 Oboen, 2 Hörner, Fagott, 2 Violinen, 2 Bratschen, Violincello und Kontrabass Hob. II:20
  11. Allegro molto 3'27
  12. Menuet I 4'11
  13. Adagio 6'24
  14. Menuet II: Poco allegro 3'14
  15. Finale: Presto 1'45


  • Manfred Huss, Dirigent
  • Haydn Sinfonietta Wien

  • Koch Schwann
  • 3-1274-2
Haydn's Divertimenti stammen as einer Zeit, aus der wir fast kein historisch gesichertes Wissen über sein Leben besitzen. Bis etwas zu seinem 25. Lebensjahr (1757) musste sich Haydn mit musikalischen Gelegenheitsarbeiten über Wasser halten, um sein Leben mehr schlecht als recht zu fristen.

Das Divertimento in F-dur, Hob. II:20 ist das am frühesten komponierte der hier aufgenommenen Werke. Es wurde nicht vor 1755 und nicht nach 1759 geschrieben, mit ziemlicher Sicherheit aber noch vor der „Morzin-Zeit“. Neben dem schwungvollen ersten Menuet und den noch etwas barocken Ecksätzen ist der concert-grosso-artige langsame Satz mit seinen weitausholenden Kadenzen herausragend - ein wunderschönes Arioso der Solovioline mit konzertierender Begleitung der zweiten Violine und der beiden Bratschen, dessen Thema sehr stark an das erste Rezitativ aus Händels Messias („comfort ye“) erinnert.

Eine schon ganz andere Atmosphäre strahlen de später (wahrscheinlich schon für Morzin) entstandenen Divertimenti Hob II:21/22 aus, die auch als Werk-Paar (zwischen 1757 und 1760) komponiert worden sein dürften. Die Reste eines barocken Gestus sind weitgehend verschwunden, die Hörner dominieren zeitweise fast heldenhaft das musikalische Geschehen, und beiden Werken ist die virtuose Gestaltung des ersten Violinparts gemeinsam. Die besonders innigen, in sich versunkenen langsamen Sätze, kleine Violinkonzerte, gehören zum Schönsten, das Haydn geschrieben hat.

Manfred Huss
aus dem CD-Booklet zitiert

Auszeichnungen



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